D I E - i n n o v a - P R E S S E S C H A U

- WAS ÜBER innova SO IN DEN ZEITUNGEN STEHT -

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Wir-Gefühl statt Ich-AG

Arbeitslose gründen Genossenschaften und schaffen ihre eigenen Jobs. Mit viel Mühe, aber auch mit Erfolg. Zwei Beispiele:

Vor drei Jahren begann Innova unter Arbeitslosen in besonders strukturschwachen Regionen für die Gründung von Selbsthilfegenossenschaften zu werben. Zuvor mussten die zuständigen Arbeitsämter davon überzeugt werden, entsprechende Schulungsmaßnahmen zu fördern. Neuland für alle Beteiligten, denn eine derartige Schulungsförderung gab es in Deutschland bislang nicht. Das Experiment gelang. Aus einer Reihe hoch motivierter Interessenten, in der Mehrzahl Frauen, wurden Anfang 2003 zwei Projektgruppen gebildet. Beide wurden in acht- bis neunmonatigen Bildungsmaßnahmen auf die Genossenschaftsgründung vorbereitet.Ausgabe: 6/20005

Aus: Publik Forum, München
Ausgabe: 6/20005

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Sozialwirtschaft entdeckt Genossenschaften

Privates Kapital und Ehrenamt ersetzen knappe öffentliche Finanzmittel

Berlin (epd). In wirtschaftlich schwierigen Zeiten bieten Genossenschaften besondere Vorteile. In ihnen lässt sich privates Kapital und ehrenamtliches Engagement für einen gemeinsamen Zweck verbinden. Das lässt die Sozialwirtschaft aufhorchen.
»Noch gibt es in Deutschland erst rund 100 Sozialgenossenschaften, doch es könnten bald mehr werden«, sagt Burghard Flieger, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter der Innova, Entwicklungspartnerschaft für Selbsthilfeorganisationen (Leipzig). In keiner anderen Gesellschaftsform ließen sich wirtschaftliches und solidarisches Handeln so gut miteinander verbinden. Das könnte nicht nur für Kindergärten oder Schulen, sondern auch für Senioren- oder Arbeitslosengenossenschaften interessant sein.

Aus: epd sozial, Frankfurt/M.
Ausgabe: Nr. 13 1.04.2005

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Nutzerorientierung statt Investororientierung

Grundsätzlich befinden sich Genossenschaften in Deutschland in einem ernsten Dilemma, wenn sie mehr Kapital benötigen, als die Mitglieder bereit oder in der Lage sind, aufzubringen. Dies hängt mit den genossenschaftstypischen Regelungen der Kapitalaufbringung zusammen. Durch sie gibt es für Investoren wenig Anreize, eine Beteiligung einzugehen. Die Gründe liegen in der Ausrichtung der Genossenschaft. Sie ist nutzer- und nicht investororientiert.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Ausgabe: APRIL 2005, Seite 11

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Mit Selbsthilfegenossenschaften Ich-AGs auf die Plätze verweisen

Von der Arbeitsagentur wegen fehlender Arbeitsplätze schwer zu vermitteln, haben Langzeitarbeitslose aus der Region Freiburg ihr Schicksal selbst in die Hand genommen. Am 9. März gründeten sie auf genossenschaftlicher Basis in Freiburg die Serviceagentur für Senioren (SAGES). Ob Fenster putzen, Gemüse schneiden, Rasen mähen, Schnee schippen oder Wäsche waschen, mit haushaltsbezogenen Dienstleistungen wollen sie älteren und bedürftigen Menschen dringend benötigte Hilfen im Alltag aus einer Hand anbieten. Weitere Betriebsfelder sind Mobilitätshilfen und Kontaktpflege.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Ausgabe: APRIL 2005, Seite 13

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TeamArbeit für Deutschland – Website des BMWA

Eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Politik, Kirche, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft.
Winfried Haas und Helmut Thieme sind Projektentwickler der innova Entwicklungspartnerschaft mit Hauptsitz in Leipzig. Sie unterstützen Menschen, die es schwer haben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen beim Aufbau von Selbsthilfegenossenschaften

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Wir-eG gegen Arbeitslosigkeit

Die EU fördert die Gründung von Genossenschaften, um Arbeitsplätze zu schaffen, aber es gibt noch einige Ungereimtheiten

FREIBURG/LEIPZIG. Mit Ich-AG-Förderung und Überbrückungsgeld sollen Arbeitslose selbst schaffen, was sie sonst vergeblich suchen: einen Arbeitsplatz. "Aber gerade Langzeitarbeitslose brauchen Rückhalt", meint der Freiburger Genossenschaftsexperte Burghard Flieger. Als Vorstand der Innova eG mit Sitz in Leipzig treibt er deutschlandweit Genossenschaftsgründungen voran - finanziert von der Europäischen Union.

Aus: Badische Zeitung, Freiburg
Ausgabe: 3. Januar 05, Wirtschaftsteil S. 10,
Ebenfalls erschienen in Frankfurter Rundschau 17. Dezember 04 unter dem Titel „Genossenschaft statt Ich-AG“

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Hilfe zur Selbsthilfe - Neue Genossenschaften durch Qualifizierung initiieren

Was sind Selbsthilfegenossenschaften?
Selbsthilfe beinhaltet das Bestreben, aus eigener Kraft Ziele zu verwirklichen. Sie ist eine Reaktion von Einzelpersonen und Gruppen auf objektive Notlagen oder auf subjektiv als unbefriedigend empfundene Situationen. Diese Situationen wollen die Betroffenen individuell oder in Gruppensolidarität ändern mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen und der Eigenständigkeit. Wesentliches Merkmal von Selbsthilfe ist, dass die eigenen Ressourcen in Form von Arbeitskraft, Kapital, Land und Fähigkeiten genutzt werden.

Aus: Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (ZögU) Nomos Verlag, Baden,
Ausgabe: Band 27, Heft 3, 2004

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Soziale Unternehmen fordern Erleichterungen bei der Integration von Langzeitarbeitslosen

Auf einem dreitägigen Fachkongress vom 2. bis 4. Juni 2004, den die innova eG maßgeblich mitveranstaltet hat, tauschten sich 210 Experten aus Europa in Bensberg bei Köln über ihre Erfahrungen mit den Förderkriterien für Integrationsunternehmen im nationalen und europäischen Vergleich und über verbesserte Rahmenbedingungen für die Integrationsarbeit aus.
Pressebericht über die aus der Tagung resultierenden Aufforderung der Veranstalter (Bensberger Erklärung) an die Bundesregierung, gesetzliche Regelungen zur verbesserten Integration von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen zu schaffen.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Die Monatszeitung für Selbstorganisation
Ausgabe: Juli/August 2004

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Lösen Genossenschaften die wirtschaftlichen Probleme?

Die genossenschaftliche Organisation könnte ein Comeback erleben. Für Caritas-Einrichtungen sind zwei Formen denkbar: die genossenschaftliche Kooperation und die Selbsthilfegenossenschaft. Erstere ist eine Chance für Sozialeinrichtungen, auf dem umkämpften Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Selbsthilfegenossenschaften setzen auf die Mitverantwortung der Betroffenen. Potenziale, auf die sich die Caritas angesichts der Auswirkungen der Sozialreformen mehr besinnen könnte.

Aus: neue caritas, Freiburg
Politik, Praxis, Forschung
Ausgabe: Heft 10, 3.Juni 2004

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LITERATURBESPRECHUNG:

EIN WEG ZU MEHR BESCHÄFTIGUNG
Genossenschaftsgründungen

Genossenschaften werden gegenwärtig als Organisationsansatz für die Bewältigung von Arbeitslosigkeit hoch gehandelt Entsprechend finden immer wieder interessante Veranstaltungen zum Thema statt. Dazu gehört auch eine Tagung, die Anfang 2003 in Berlin durchgeführt wurde. Die aktuell dazu erschienene Dokumentation gibt einen guten Einblick in die zahlreichen Facetten, die durch die Vorträge beleuchtet wurden. Zu betonen ist, dass es sich wirklich um eine Dokumentation handelt. D.h. die verschiedenen Beiträge sind so abgedruckt wie sie von den Referentinnen und Referenten zur Verfügung gestellt wurden.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Die Monatszeitung für Selbstorganisation
Ausgabe: 2/2004

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Herausgezogen am eigenen Schopf

Sächsische Arbeitslose gründen zwei Genossenschaften

Jahrelang waren sie vergeblich auf der Suche nach einem Job mit Perspektive oder hielten sich dürftig mit Arbeitslosenhilfe und befristeten ABM-Stellen über Wasser. Weil die Hoffnungen auf blühende Landschaften dahin sind, haben viele ihrer Region gezwungenermaßen den Rücken kehren müssen. Und als wären die katastrophalen Beschäftigungsaussichten nicht schon belastend genug, wurde die Bevölkerung im südlichen Sachsen auch noch von einer Jahrhundert-Überschwemmung getroffen. Trotz allem haben nun Langzeitarbeitslose aus Leipzig und Grimma die Initiative selbst ergriffen: Zwei Selbsthilfegenossenschaften für Haus- und Bauservice und für Tourismusentwicklung sind das Ergebnis.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Die Monatszeitung für Selbstorganisation
Ausgabe: 2/2004

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Gründungshindernisse

Draußen vor der Tür
faktischer Förderausschluss genossenschaftlicher Unternehmensgründungen

Kaum thematisiert als Alternative diskriminiert oder schlichtweg übersehen - genossenschaftliche Neugründungen zur Schaffung langfristiger Arbeitsperspektiven sind in der aktuellen Arbeits- und Wirtschaftspolitik nicht vorgesehen. Dabei stellt gerade diese Unternehmensform im Gegensatz zur Ich-AG besonders für Langzeitarbeitslose eine geeignete Zukunftsoption dar. Bietet doch die Form der Gruppenselbsthilfe die Chance, die unterschiedlichen Stärken der verschiedenen Personen so zu bündeln, dass die zahlreichen Unzulänglichkeiten von Einzelunternehmertum und Ich-AG-Gründungen umgangen werden könnten.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Die Monatszeitung für Selbstorganisation
Ausgabe: 2/2004

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Hilfe zur Selbsthilfe

Kennzeichen von Genossenschaften

Beschäftigungskrise und kein Ende. Seit Jahren versuchen Politiker aller Parteien die Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Immer neue Maßnahmen werden von Kommunen und sozialen Trägern ergriffen, doch ohne durchschlagenden Erfolg. Könnte die Gründung von Selbsthilfegenossenschaften den Negativtrend stoppen oder gar umkehren?

Aus: Forum SOZIAL, Essen
Zeitschrift des DBSH – Dt. Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.
Ausgabe: Heft 1, 2004, S. 21-24

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Hilfe zur Selbsthilfe

Veröffentlicht im Forum Sozial - November 2003

Hilfe zur Selbsthilfe -
Qualifizierung zur Gründung von Selbsthilfegenossenschaften als Strategie zur Bewältigung von Ausgrenzung und Armut?

- von Dr. Burghard Flieger -


Beschäftigungskrise und kein Ende. Seit Jahren versuchen Politiker aller Parteien die Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Immer neue Maßnahmen werden von Kommunen und sozialen Trägern ergriffen, doch ohne durchschlagenden Erfolg. Könnte die Gründung von Selbsthilfegenossenschaften den Negativtrend stoppen oder gar umkehren?
Nach dem genossenschaftlichen Identitäts-, Demokratie- und Solidaritätsprinzip gebündeltes Fach-Know-how bietet da optimale Voraussetzungen, sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in einem in der Regel umkämpften Marktsegment zu platzieren und zu behaupten. Wer gelernt hat, sich im Genossenschaftsrecht sicher zu bewegen, hat darum gute Chancen seinen Arbeitsplatz langfristig zu sichern.

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Mehr über Qualifizierung und Initiierung

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Buchrezension

Hochaktuell:
Sozialgenossenschaften

Wer sich mit neuen Genossenschaften auseinandersetzen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Dargestellt wird ein breites Spektrum vorhandener Sozialgenossenschaften, die sich in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt haben.

Aus: Zukünfte, Berlin
Zeitschrift für Zukunftsgestaltung & vernetztes Denken
Ausgabe: 12 Jg. Herbst 2003 ISBN 0942 0436) S. 39-41

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Selbsthilfe-Genossenschaften

Eine neue Chance für Dauerarbeitslose? Leipziger Fachtagung thematisierte Selbsthilfegenossenschaften und den Abbau von Gründungshemmnissen

Die Gründung von Selbsthilfegenossenschaften zum Abbau von Dauerarbeitslosigkeit stand vom 4. bis zum 6. Juli im Mittelpunkt einer Fachtagung der innova eG, Leipzig. Das Selbsthilfepotenzial der Betroffenen zu fördern und bestehende Gründungshemmnisse abzubauen war erklärtes Ziel der Veranstaltung. Gerade in wirtschaftlich schwachen Zeiten bietet die genossenschaftliche Selbstorganisation Vorteile beim Aufbau dauerhafter Beschäftigungsperspektiven gegenüber anderen Rechtsformen. Über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren zu der hochkarätig besetzten Tagung in Leipzig gekommen.

Aus: Zukünfte, Berlin
Zeitschrift für Zukunftsgestaltung & vernetztes Denken
Ausgabe: 12. Jg. - Herbst 2003, ISBN 09420436) S. 39-41


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Entwicklung von Genossenschaftsprojekten in Sachsen

Winfried Haas und Helmut Thieme sind Projektentwickler der innova Entwicklungspartnerschaft mit Hauptsitz in Leipzig. Sie unterstützen Menschen, die es schwer haben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen mit Workshops, Seminaren und Projektentwicklung beim Aufbau von Selbsthilfegenossenschaften - öffentlichkeitswirksam präsentiert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit BMWA.
Direkt auf die BMWA-Website

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Von den Anfängen!

Entwicklungspartnerschaft für Selbsthilfegenossenschaften innova eG iG gegründet

Der Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. hat eine Entwicklungspartnerschaft initiieren, die den Namen innova eG iG Entwicklungspartnerschaft für Selbsthilfegenossenschaften trägt. Sie wurde am 8. November 2001 gegründet um einen Antrag im EU-Programm EQUAL zu stellen. Hauptaufgabe wird es sein, Qualifizierungen von am Arbeitsmarkt Benachteiligten zu organisieren, so dass diese in der Lage sind, Selbsthilfegenossenschaften zu gründen und sich mit dieser Organisationsform am Markt zu behaupten.

Aus: CONTRASTE, Heidelberg
Die Monatszeitung für Selbstorganisation
Ausgabe: 3/2002

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